Ski Club Wanderung im Odenwald

Erstellt von Georg Broos | | Rückblick

Sieben Wanderfreunde/innen treffen sich am OEG-Bahnhof in Viernheim, für eine Wanderung im nahen Odenwald. Mit öffentlichem Verkehrsmittel fahren wir nach Weschnitz-Haltepunkt Mitte. Hier beginnt die Wanderung. Es geht bergan zum Waldfriedhof Weschnitz. Dieser Waldfriedhof ist eine Sehenswürdigkeit, denn alle Gräber sind mit Holzkreuzen ausgestattet. Die Toten haben den Blick nach Osten gerichtet. Im Christentum ist die aufgehende Sonne als Symbol für das wiederkehrende Licht, neues Leben und die Auferstehung. Über Jahrhunderte hinweg war es üblich, dass die Menschen Richtung Osten beteten.

Vom Friedhof gehen wir einen steilen Aufstieg hinauf zur Walburgiskapelle, die der Heiligen Walburga geweiht ist. Unterwegs sehen sehr viele Fingerhutblumen, auch haben wir einen herrlichen Blick nach Lindenfels. Oben an der Kapelle machen wir eine Rast. Es wird vermutet, dass sie an der Stelle eines vorchristlichen Heiligtums errichtet wurde. Der erste Bau stammt aus dem Jahre 1671. Sie dient heute für Wallfahrtgottesdienste. Wir gehen weiter auf einem schönen Waldweg (Erholungsweg), queren die Landstraße und kommen an einen Wanderweg, der mit zwei umgebrochenen alten Bäumen versperrt ist. Über einen kleinen Umweg meistern wir diese Unterbrechung und weiter geht es hinauf über freies Gelände bis zu einer Unterstellhütte, hier machen wir eine Pause.

Bis Altlechtern ist es nicht mehr weit. Dort kehren wir ein zur Mittagsrast. Gestärkt und ausgeruht gehen wir weiter auf dem Klangweg, zum Summstein. Das ist ein großer Sandstein in dem auf beiden Seiten Sacklöcher, so groß, dass man seinen Kopf hineinstecken kann, um ein leises Summen zu hören. An frisch gemähten Wiesen vorbei kommen wir nach Hammelbach. Hier ist die Wanderung zu Ende. Mit öffentlichem Verkehrsmittel fahren wir wieder nach Viernheim zurück.

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