Skitouren am Grossen St. Bernhard Pass

| Rückblick

Unsere dreitägige Skitour führte uns an die majestätischen Gipfel rund um den Großen St.-Bernhard Pass, der die Grenze zwischen der französischen Schweiz und Italien markiert. Das Hospiz bot einen idealen Ausgangspunkt für unsere Touren in die umliegende Bergwelt. Die Lawinenwarnstufe 2 ermöglichte uns eine große Flexibilität bei der Routenwahl.

Das Hospiz – Ein Ort voller Geschichte:

Das Hospiz selbst ist ein beeindruckender Ort mit einer langen und bewegten Geschichte. Ursprünglich als Zufluchtsort für Reisende und Pilger errichtet, zeugt es heute von Jahrhunderten des Handels und der kulturellen Begegnung zwischen der Schweiz und Italien. Die imposante Architektur, die Kapelle und das Museum bieten einen faszinierenden Einblick in die Vergangenheit des Passes. Es war ein besonderes Erlebnis, nach anstrengenden Tourentagen in diesem historischen Umfeld zu übernachten und die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.

Tag 1: Mont Fourchon & Tête de Fenêtre

Nach dem Frühstück im Hospiz starteten wir bei Sonnenschein in Richtung Mont Fourchon (2902m). Der Aufstieg gestaltete sich kurzweilig und mit einer initialen Abfahrt durch eine Lawinengallerie als besonderes Erlebnis. Vom Gipfel aus war die Aussicht auf die umliegenden Gipfel und Täler herausragend. Die Schneeverhältnisse waren gemischt – von hartem Firn bis zu lockerem Pulverschnee war alles dabei. Nach dem Gipfel des Mont Fourchon setzten wir unsere Tour zum Tête de Fenêtre (2823m) fort.

Tag 2: Mont Telliers

Der zweite Tag führte uns zum Mont Telliers (2951 m), dem höchsten Punkt unserer Tour. Im oberen Bereich waren die Schneeverhältnisse eher hart und rutschig, die Harscheisen waren ein dankbarer Begleiter. Mit abermals besten Rundumblick wurden wir auf dem Gipfel belohnt. Die Abfahrt bot abermals eine Vielzahl von Bedingungen, nur tiefer Pulverschnee fehlte.

Tag 3: Col Ouest de Barasson

Für unseren letzten Tourentag entschieden wir uns für das Col Ouest de Barasson (2634 m), auf dem Weg zurück zum Auto gelegen. Die wenigen Höhenmeter verliefen diesmal unter dichter Staubewölkung an der italienischen Grenze, allerdings konnte man, oben angekommen, unter dieser Wolkendecke durch nach Italien gucken. Die Abfahrt bot die besten Schneebedingungen der drei Tourentage.

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